01.04.2020

Förderung der Lesekompetenz

Lesen mal 2: neue Lektüren für die Primarstufe

Bei der neuen Reihe Lesen mal 2 liegt der Fokus auf der Leseförderung in der Grundschule. Die Lektüren der Reihe werden durch eine Differenzierung in zwei Niveaustufen sowohl lesestarken als auch leseschwachen Kindern gerecht.

 

Rund 19 Prozent der deutschen Schülerinnen und Schüler in Klasse 4 „verfügen über ein nicht ausreichendes Leistungsniveau im Lesen“, so die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (IGLU) aus dem Jahr 2016. Die Auswirkungen zeigten sich in der jüngsten PISA-Studie: Jeder fünfte Fünfzehnjährige in Deutschland kann nicht einmal auf Grundschulniveau lesen. Die veröffentlichten Ergebnisse verdeutlichen zum einen den Rückgang der Lesekompetenz, aber auch, dass Lehrkräfte mit zunehmend größeren Herausforderungen zu kämpfen haben. Eine davon ist der Umgang mit der Heterogenität im Klassenzimmer. Die unterschiedlichen Bildungsvoraussetzungen und Sprachkompetenzen, die die Schülerinnen und Schüler mitbringen, verschärfen die Unterrichtssituation, vor allem im Hinblick auf die Förderung der Lesekompetenz.

Eine Geschichte – zwei Perspektiven und Niveaustufen

Die neue Lesereihe beinhaltet realistische und spannende Geschichten für Grundschulkinder der Klassenstufe 3 und 4 mit unterschiedlichen Lesekompetenzen. Das Erzählen aus zwei Perspektiven impliziert zwei unterschiedliche Niveaustufen. Dabei richtet sich Perspektive 1 (= Lesestufe 1) an eher leseschwache Grundschulkinder und Perspektive 2 (= Lesestufe 2) an lesestarke. Die beiden Lesestufen unterscheiden sich durch Wortschatz, sprachliche Strukturen, Textumfang und ‑komplexität, Text-Bild-Verhältnis und Schriftgröße. Damit die Geschichte von den Schülerinnen und Schülern gleichzeitig gelesen werden kann, gibt es für jede Perspektive eine parallele Seitenzählung. Lesen mal 2 soll die Lesemotivation vor allem durch Erfolgserlebnisse beim Lesen steigern, die wiederum eine nachhaltige Förderung der Lesekompetenz sichern soll. Die Lektüren enthalten authentische Themen aus der Lebenswelt der Kinder (z.B. Schule, Freizeit, Familie, Freundschaft, aber auch Migration und Inklusion). Der Verlag arbeitet mit erfahrenen Kinderbuchautorinnen und Kinderbuchautoren zusammen – eine davon Lena Hach, die bereits mit dem Leipziger Lesekompass ausgezeichnet wurde.

                        

„Wir entwickeln stetig neue differenzierende Angebote für alle Niveau- und Klassenstufen, die vor allem für den Bereich Lesen notwendig sind. Mit geeignetem Lesestoff werden Schülerinnen und Schüler beim Lesen gezielt unterstützt, indem diese jeweils auf ihrem Niveau abgeholt werden. Dabei können wir aus unseren Erfahrungswerten mit didaktisierten und sprachlich entlasteten Lesetexten schöpfen, die wir auch für den Deutsch-als-Fremdsprache-Unterricht entwickelt haben. Solche Differenzierungsangebote erfreuen sich mittlerweile auch im herkömmlichen Sprachunterricht wachsender Beliebtheit“, erklärt Sebastian Weber, Redaktionsleitung Deutsch/DaF/DaZ.
Mit dem differenzierten Lesestoff werden vor allem Lehrkräfte entlastet, die trotz der Heterogenität ihrer Klasse einen Lesetitel im Rahmen ihres Unterrichts behandelt möchten. Während Lektüren für die Primarstufe in der Regel lediglich sprachlich differenziert sind, sodass die Schülerinnen und Schüler immer nur die eine Geschichte in einer der Lesestufen lesen können, kann durch das Zwei-in-eins-Prinzip der unterschiedlichen Perspektiven auch progressiv das ganze Buch gelesen werden statt nur eine Lesestufe daraus. Hierdurch eignet sich die Lesereihe nicht nur im Unterricht, sondern auch bestens zum individuellen Lesen zu Hause. 

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