Henrik Ibsen

Henrik Ibsen wurde am 20. März 1828 in Skien, Norwegen, geboren und starb am 23. Mai 1906 in Kristiania, dem heutigen Oslo. Er war ein norwegischer Dramatiker.

Henrik Ibsen war der Älteste von fünf Geschwistern. Sein Vater war Kaufmann, doch innerhalb weniger Jahre verarmte die Familie aufgrund einer Wirtschaftskrise.

Mit 15 begann Ibsen in Grimstad eine Apothekerlehre. Bereits nebenbei begann er mit dem Schreiben. 1849 wurde sein erstes Drama, „Catilina“, in Kristiania herausgegeben, wo er auch sein Abitur machte. Die Aufnahmeprüfung zum Medizinstudium schaffte er jedoch nicht. So wurde er 1851 Theaterlehrmeister am Nationaltheater in Bergen. Dort lernte er seine spätere Ehefrau kennen, mit der er auch einen Sohn bekam. 1857 wurde Ibsen am Osloer Theater künstlerischer Direktor.

1864 kehrte er seiner Heimat Norwegen für 27 Jahre den Rücken und lebte in Rom, Dresden und München. 1866 veröffentlichte er „Brand“, 1867 „Peer Gynt“, zwei seiner bekanntesten Stücke. Er selbst bezeichnete jedoch sein 1873 erschienenes Stück „Kaiser und Galiläer“ als sein Hauptwerk, ein Mammut-Drama in zehn Akten und sein letztes Geschichtsdrama. In der folgenden Zeit schrieb er die ersten modernen Gesellschaftsdramen, wie zum Beispiel „Nora oder Ein Puppenheim“ und „Die Wildente“. Die zur damaligen Zeit oft als skandalös geltenden Stücke wurden in vielen Theatern verboten und daher zum Teil in den USA uraufgeführt, zum Beispiel sein Werk „Gespenster“.

1891 kehrte Henrik Ibsen nach Oslo zurück, wo er 1906 von zwei Schlaganfällen gezeichnet starb.

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