Tahar Ben Jelloun

Tahar Ben Jelloun wurde am  1. Dezember 1944 in Fès in Marokko geboren und ist ein frankophoner marokkanischer Schriftsteller und Psychiater.

Ben Jelloun besuchte nach den ersten 18 Lebensjahren in seinem Geburtsort Fès das französische Gymnasium in Tanger und studierte danach Philosophie in Rabat. Zunächst als Lehrer tätig, veröffentlichte er zahlreiche Texte in der Kulturzeitschrift „Souffles“. Als Strafe für seine Teilnahme an den Studentenaufständen gegen die Gewaltherrschaft der Polizei wurde er 1966 in ein Militärlager gesteckt.

Fünf Jahre später publizierte Ben Jelloun seinen ersten Gedichtband „Hommes sous linceul de silence“ („Menschen unter dem Leichentuch des Schweigens“). Als kurz darauf die philosophische Lehre arabisiert wurde, wofür Ben Jalloun keine Ausbildung hatte, wanderte er nach Paris aus. Dort avancierte er zu einem bedeutenden Sprecher der Immigranten aus Nordafrika.

Ab 1972 schrieb er regelmäßig für „Le Monde“, 1975 schrieb er seine Doktorarbeit in Psychiatrie. In den folgenden Jahren veröffentlichte Ben Jelloun zahlreiche Romane, unter anderem 1985 „L’Enfant de sable“, mit dem ihm der Durchbruch gelang. Er erhielt Auszeichnungen für seine Romane, die zum Teil kindgerechten pädagogischen Hintergrund haben. Ebenfalls bekannt geworden ist sein Roman "Les raisins de la galère."

Als Kenner der arabischen Literatur wird er von den Medien häufig auch als Experte zu sozialen und politischen Themen wie dem „Arabischen Frühling“, dem er mit "Par le feu" ein eigenes Buch gewidmet hat, befragt.

Tahar Ben Jelloun lebt mit seiner Familie in Paris.

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