19.04.2017

Lesen fürs Leben

Der Ernst Klett Sprachen Verlag setzt sich aktiv für das Lesen an Schulen ein

Deutschlandweit werden Lehrer an rund 3200 Gymnasien pünktlich zu Ostern beschenkt. Der Verlag möchte mit der Lesen-fürs-Leben-Initiative, gemäß seinem Bildungsauftrag, die Lesebereitschaft an Schulen fördern. Eine Lektüren-Box, ausgestattet mit 10 Lektüren für die Unterrichtsfächer Deutsch, Englisch, Spanisch und Französisch, soll jährlich Einzug in deutsche Lehrerzimmer finden und dazu beitragen, das Lesen wieder als festen Bestandteil im Sprachunterricht zu verankern.

 


„Machen wir uns nichts vor: Die Wahrnehmung der Bedeutung des Lesens und besonders des Lesens literarischer Texte hat in den letzten Jahrzehnten in  unserer Gesellschaft immer mehr abgenommen.“ gibt Frank Haß, Schulpädagoge, Autor, Herausgeber und Verleger von Lehr- und Lernmitteln, über die Lesethematik im Schulalltag zu bedenken. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, hat der Ernst Klett Sprachen Verlag die Leseinitiative gestartet. Durch die Auseinandersetzung mit einer guten Lektüre sollen wichtige Fähigkeiten wie Kreativität, kritisches Denken, Konzentration und soziale Kompetenzen bei den Lernenden stimuliert werden.


Auf die Auswahl kommt es an

Die Auswahl der passenden Lektüre ist für Lehrende oft nicht leicht. Lernende sollen zur Mitarbeit animiert werden. Zudem sollen verschiedene Lesebedürfnisse befriedigt werden: Wissen, Spannung, Humor und natürlich Identifikationsmöglichkeiten. Das immense Angebot und viele Neuerscheinungen erleichtern die Suche dabei nicht. Den Lehrern bleibt die Qual der richtigen Auswahl. Dabei kann es auch passieren, dass das Lesen hinten angestellt und die Lektüre durch einen Film ersetzt wird. Die literarische Bildung der Schüler ist jedoch wichtig, nicht nur für den Sprachunterricht. Sie beinhaltet etwas Grundlegendes: Sie formt sowohl sprachlich als auch menschlich. Eine Lektüre soll dem Leser helfen, sich selbst besser zu verstehen. Das Lesen im Sprachunterricht darf daher nicht an den Rand gedrängt, sondern muss gezielt gefördert werden, nicht zuletzt durch aktuelle Themen oder auch neue Konzepte, wie zum Beispiel mit der Lektürereihe „Klassiker trifft Comic“, die Humor in Form eines Comics mit deutschen Klassikertexten zusammenbringt und so den Einstieg in die Lektüre - gerade für weniger Lesebegeisterte - erleichtert.


Lesen fürs Leben - eine Initiative fürs Leben

Das Lehrerkollegium kann sich vom Inhalt der Lektüren-Box inspirieren lassen. Dazu stellt der Verlag Newsletter und ein regelmäßig erscheinendes Magazin zum Thema Lesen in der Schule zur Verfügung. Beiträge aus Theorie und Praxis sollen Lehrende Ideen und Inspirationen bieten, und sie auf dem Laufenden halten. 

Ein wichtiger Baustein der Initiative sind Online-Seminare, in denen Experten aus der Praxis noch genauer auf Themen rund um das Lesen im Unterricht eingehen. Am 2. Mai geht es mit einem sprachübergreifenden Seminar los, auf das zahlreiche weitere sprachspezifische Online-Seminare folgen.

Elizabeth Webster, Geschäftsführerin des Ernst Klett Sprachen Verlags, ist überzeugt:
„Lesen darf auf keinen Fall vernachlässigt werden. Die nächsten Generationen haben große Herausforderungen vor sich und durch das Auseinandersetzen mit Literatur wird das nötige kritische, soziale Denken gefördert. Als Bildungsverlag fühlen wir uns geradezu verpflichtet, das Lesen zu fördern.“


zum Download:
> Pressemeldung  (PDF)
> Bildmaterial Lesen fürs Leben (zip, 1,7 MB)


Weitere Informationen unter:
www.klett-sprachen.de/lesenfürsleben

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